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STREICHINSTRUMENTE

Violine/Viola

VIERsaitig, VIELseitig- - ein STREICHINSTRUMENT - etwa 400 Jahre alt, aber immer gefragt Das sind die GEIGE (Violine) und ihre Schwester die BRATSCHE (Viola) Die Geige ist das am höchsten klingende Instrument der Streicherfamilie, die Bratsche ist etwas größer gebaut und klingt fünf Töne tiefer. Streichinstrumente bieten ihrem Spieler unglaublich viele Ausdrucksmöglichkeiten: Weiche, sanfte, laute und leise, zarte und feste, hohe und tiefe, lange und kurze Töne. Die Komponisten aller Zeiten haben für sie komponiert: Klassische Musik, Sonaten, Konzerte, Kirchenmusik, Salon- Klezmer- Kaffeehausmusik, Jazz oder Volksmusik, . In Orchestern und Kammermusikensembles sind Geige und Bratsche unentbehrlich. Geige/Bratsche lernen kann man immer, das ideale Einstiegsalter liegt zwischen 5 und 9 Jahren. Voraussetzungen sind ein gutes Gehör, Spaß an Herausforderung, Bereitschaft zum Üben und etwas Geduld.

Violoncello

In der Familie der Streichinstrumente ist das Cello (oder auch Violoncello) das größte und tiefste seiner Art. Der Kontrabass klingt zwar noch eine Oktave tiefer und ist viel größer als das Cello, er gehört jedoch zu einem anderen Instrumentenstamm. Gehalten und gespielt wird das Cello zwischen den Knien, wobei ein höhenverstellbarer Stachel für die richtige Einstellung des Instrumentes sorgt. Das Cello ist wie eine große Geige gebaut, hat aber viel längere und dickere Saiten und somit einen größeren Tonumfang - fast fünf Oktaven. Das Cello ist bekannt für seinen warmen Klang und außerordentlich vielseitig einsetzbar: In Orchestern, Kammermusik (Streichtrio, Klaviertrio, Streichquartett etc.) und als Soloinstrument mit Klavierbegleitung und allein. Cello lernen kann man schon im Alter von 5 oder 6 Jahren. Es gibt Instrumente in unterschiedlichen Größen vom Achtel-, Viertel-, bis zum ganzen Cello, so dass für jedes Kind ein passendes Instrument gefunden werden kann. Voraussetzungen für das Cellospiel sind ein gutes Gehör, Spaß an Herausforderung, Bereitschaft zum Üben und etwas Geduld.

Kontrabass

Der Kontrabass ist das größte und am tiefsten klingende Instrument der Streicherfamilie. Vielseitig einsetzbar spielt er im Orchester eine wichtige Rolle als harmonisches und melodisches Fundament. Beliebt ist er im Jazz, in der Tanzmusik, Unterhaltungsmusik und in der alpenländischen Volksmusik. Im Orchester wird der Bass mit dem Bogen gestrichen, im Jazz werden die Saiten jedoch meistens gezupft. In den letzten 40-50 Jahren hat sich aus dem Kontrabass auch der elektronische Bass entwickelt. Rockbands, Combos und andere moderne Unterhaltungsmusikformationen kommen ohne den E-Bass nicht mehr aus. Kontrabass lernen kann man immer, es gibt auch kleine Instrumente für Kinder im Grundschulalter. Die Musikschule verfügt über einen 1/4, 1/2 und einen 3/4 Kontrabass. Der Kontrabass ist aber auch ein ideales Instrument für Späteinsteiger. Voraussetzungen sind ein gutes Gehör, Spaß an Herausforderung, Bereitschaft zum Üben und etwas Geduld.