Das Klavier ist eines der bekanntesten Musikinstrumente, und hat seit Jahrhunderten einen großen Stellenwert beim häuslichen Musizieren und auf dem Konzertpodium. Das Klavier ist neben seiner Bedeutung als solistisches Instrument ein wichtiges Begleitinstrument. Gleichzeitig bietet es viele Möglichkeiten zur Kammermusik vom vierhändigen Spiel bis zum Ensemble mit Streichern und Bläsern. Pianisten haben zudem die Möglichkeiten, ihr können auf Kirchenorgel und Cembalo anzuwenden und zu erweitern. Das Klavierspielen kann von Kindern ab einem Alter von ca. 5-6 Jahren erlernt werden. Vor allem am Anfang kann auch der Gruppenunterricht eine motivierende Unterrichtsform sein. Für das Orgelspiel ist eine gewisse Körpergröße Voraussetzung. Oft ist deshalb ein Unterrichtsbeginn im Alter von 12 Jahren erst möglich. Cembalo kann mit Klaviervorbildung gespielt werden, ist aber auch wegen seiner kleineren Tastengröße und seines reizenden Klanges für Kinder sehr geeignet.
Das Akkordeon wird in zwei Ausführungen gebaut, als chromatisches Knopfakkordeon und als chromatisches Pianoakkordeon, wobei das Knopfakkordeon spieltechnische Vorteile aufweist. Beide Typen können sowohl als reine Standardbassinstrumente, wie auch als reine Melodiebassinstrumente, vorkommen. Sinnvoll ist aber die Kombination von beiden Systemen (Konvertermodell). Auf dem Akkordeon können solistische, konzertante, kammermusikalische und unterhaltende Werke gespielt werden. In Akkordeonorchestern ist das orchestrale Zusammenspiel möglich. Den Schülern werden im Unterricht sämtliche Stilepochen der Musik (von der klassischen Musik, sowie Rock, Pop und Jazz) vorgestellt. Besondere Unterrichtsvoraussetzungen gibt es - abgesehen von den üblichen Voraussetzungen zum Erlernen eines Instruments - nicht. Da die Instrumente in verschiedenen Größen hergestellt werden, ist ein Unterrichtseinstieg ab ca. 7 Jahren möglich. Der Wechsel auf ein großes Instrument erfolgt entsprechend den Entwicklungsschritten des Kindes.
Das Keyboard ist eigentlich eine Weiterentwicklung des Synthesizers (Ein Musikcomputer zur elektronischen Synthese und Manipulation von Klängen). Dieser war das erste Gerät, das speziell für die Produktion elektronischer Musik konstruiert wurde. Der Synthesizer kann eine fast unendliche Vielzahl von Klängen und Klangkombinationen erzeugen und nahezu alle Musikinstrumente wirkungsvoll imitieren. Synthesizer werden nicht nur von E-Musik-Komponisten verwendet, sondern sie sind besonders in der Rockmusik verbreitet, wo sie für spezielle Effekte verwendet werden. Die neusten Keyboards/Synthesizer haben Diskettenlaufwerk und einen Sequenzer, mit deren Hilfe ein Orchester oder eine Band "simuliert" werden kann. Mit dem Sequenzer kann das Tempo nach Belieben verstellt werden, was sich beim Üben zuhause als sehr hilfreich erwiesen hat. Es kann im Prinzip schon im Vorschulalter mit dem Unterricht begonnen werden. In der Regel empfiehlt sich jedoch, den Unterricht nach Beendigung der Musikalischen Früherziehung bzw. Grundausbildung zu beginnen. Notenkenntnisse sind zwar nicht unbedingt erforderlich, erleichtern aber ein schnelles Vorwärtskommen. Den Schülern werden sämtliche Stilepochen der Musik (vom der klassischen Musik, sowie Rock, Pop und Jazz) vorgestellt. Ergänzend dazu werden sie auch die theoretischen Grundlagen wie Notenlesen im Violin- und Bass-Schlüssel, Intervalle, Dreiklänge, Kadenzen, Tonleitern und Improvisation kennenlernen. Darüber hinaus werden Kenntnisse im Bereich Musik und Computer vermittelt. Grundkenntnisse: MIDI und Audio Aufnehmen und Bearbeiten von eigenen Stücken (MIDI und Audio) Aufnehmen und Bearbeiten von CD's (MIDI und Audio) Notendarstellung, Notenausdruck.